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Grevenbrück - BilsteinWanderung

Eine Stippvisite im Mittelalter ermöglicht Burg Bilstein, die den kulturellen Höhepunkt der Tour darstellt. Ansonsten begeistern erhabene Buchenhallenwälder, ein verschlungener Pfad im Eichenniederwald und tolle Ausblicke.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Die Rundtour zwischen Grevenbrück und Bilstein hat neben herrlichen Aussichten vor allem eine große Abwechslung zu bieten. Eben wandert man noch durch rauschenden Nadelwald, dann spannt sich das lichtgrüne Blätterdach eines majestätischen Buchenhallenwaldes über dem Kopf. Langeweile kommt auf dieser Tour daher bestimmt nicht auf!
Am Wanderparkplatz „Förder Linde“ an der K7 (S) beginnt diese Rundtour zwischen Grevenbrück und Bilstein. Zunächst folgt man der Markierung A21 und läuft auf asphaltiertem Grund bei bester Sicht Richtung Schartenberg. Dort biegt man mit A21 rechts ab und darf bald rechts auf einen Naturweg wechseln. Mit diesem umrundet man auf halber Höhe den Berg und genießt grandiose Aussichten (1). Der Waldweg mündet nach kurzem Abstieg wieder auf den Panoramaweg und mit A 21 geht es weiter zum Heiligenhäuschen (2). Hier beginnt nach 2.2 km der eigentliche Rundkurs auf der Markierung A23. Zunächst wandert man geradeaus auf Asphalt, lässt die offenen Wiesen hinter sich und taucht in den Wald ab. Kurzweilig wechseln Buchenwald und Fichtenbereiche ab, auch Jungwaldareale gehören zum Repertoire. Nach 5.1 km lädt an einer großen Lichtung und Kreuzung ein Rastplatz (3) zur Pause ein. Vorbei an Weiden mit Weitblick und durch üppige Buchenwälder senkt sich der Weg schließlich ab und führt den Wanderer zum kulturellen Höhepunkt der Tour: der Burg Bilstein (4). Diese wird heute als Jugendherberge genutzt und bietet von der Burgterrasse einen tollen Blick auf Bilstein. Mit A 23 geht es anschließend wieder in herrliche Buchenhallenwälder. Kontinuierlich gewinnt man an Höhe und darf vor Erreichen einer Schutzhütte (5) eine schöne Aussicht genießen. Nach Überschreiten einer Kuppe dominiert Nadelwald und es geht teilweise steil bergab. Unvermittelt muss man links auf einen Pfad abbiegen. So erreicht man den Waldrand und kann von der dortigen Bank aus den Ausblick ins Tal auskosten. Erholt wandert man im Anschluss auf weichem Naturweg, der sich bald zum Pfad verengt und zu einem echten Höhepunkt steigert: Felsklippen und niedriger Eichenwald lassen Abenteuerflair aufkommen. Es folgt hoher Mischwald und am Waldrand die Trennung vom Veischeder Sonnenpfad. Mit A23 biegt man links abwärts und trifft im Hengstebecktal auf eine Straße. Die Berührung mit der Bebauung bleibt kurz, denn kaum hat man die Zimmerei im Tal passiert, geht es auf grob geschottertem Weg bergan. In munterer Folge wechseln Fichtenwald, Nadelbaumplantagen, Aussichten über freie Areale und Laubniederwald miteinander ab, während es stetig bergauf geht. Schließlich erreicht man eine Kreuzung und biegt dort auf den zweiten Weg nach links ab. Ein urwüchsiger Naturpfad führt durch Mischwald, bevor wieder die Fichten die Überhand gewinnen. Dann endet der Pfad an einem Forstweg, auf den man nach rechts abbiegt. Bald öffnet sich eine Wiese und bietet tolle Panoramasichten. Gemächlich senkt sich der Wanderweg danach Richtung Pettmecke ab. Nach Passieren des Bauernhofs trifft man auf eine ansteigende Asphaltstraße und gelangt mit dieser zurück zum Heiligenhäuschen, wo sich der Kreis schließt. Nun kehrt man mit der Markierung A 21, wie vom Anfang der Tour bekannt, zurück zum Wanderparkplatz Förder Linde (S).
Festes Schuhwerk, Regenkleidung, Wanderstöcke und Rucksackverpflegung sind für diese Tour sinnvoll.
Unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Daher sollte man Rucksackverpflegung mitnehmen. Am Ende der Tour gibt es in Grevenbrück Einkehrmöglichkeiten.

Das Museum der Stadt Lennestadt, untergebracht in Grevenbrück, bietet Einblicke besonders in die wirtschaftliche Entwicklung des Lennestadter Raums ab dem 19. Jahrhundert. Weitere Infos unter: www.lennestadt.de

Geologie: Klippen im Wald

Fauna: Buchenhallenwald

Aussicht: Tolle Panoramablicke

 

 

 

Die Tour verläuft meistens auf breiten Wegen. Einige Abschnitte nutzen allerdings auch enge Pfade, die Trittsicherheit erfordern. Außerdem verlaufen manche Streckenabschnitte auf befahrenen Straßen und verlangen entsprechende Aufmerksamkeit
Grevenbrück erreicht man durchs Lennetal über die B55. Im Ort biegt man auf die K7 Richtung Wörde ab und parkt dann direkt an der K7 am Wanderparkplatz „Förder Linde“.
Wanderparkplatz Förder Linde an der K7 bei Grevenbrück
Mit der Bahn bis Grevenbrück Bahnhof. Von dort kann man mit der Lokalbuslinie L513 zur Ortsmitte fahren und von dort auf Wanderweg A 21 zum Wanderparkplatz Förder Linde laufen.

Detaillierte Informationen zum Fahrplan unter: www.zws-online.de.

Wanderkarte Lennestadt & Kirchhundem, 1:25.000, 2. Auflage 2009, Tourist-Information Lennestadt & Kirchhundem, Hundemstr. 18, 57368 Lennestadt, www.lennestadt-kirchhundem.de