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Breiter Hagen - Buchenwälder zwischen Borghausen, Röllecken und GrevenbrückWanderung

Ein Spaziergang durch Blütenteppiche im Frühling, Heil- und Giftpflanzen, Moose und Farne: Im Naturschutzgebiet Breiter Hagen bei Grevenbrück zeigt sich die ganze Vielfalt der Kalkbuchenwälder.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Im Breiten Hagen wird ein Frühlingsspaziergang im Wald zu einem Fest für die Sinne. Ab April bedeckt im Naturschutzgebiet ein bunter Teppich aus Frühblühern wie Busch-Windröschen, Waldmeister, Lerchensporn, Lungenkraut und Schlüsselblume weite Teile des Waldbodens. Im Mai schlägt die Stunde des Bär-Lauchs, dessen würziger Duft den gesamten Wald durchzieht.

Die schroffen Felsen am steilen, zum Lennetal abfallenden Nordhang sind das Reich der Moose und Farne. Sind die Standorte der seltenen Hirschzunge nur den Ortskundigen bekannt, können Tüpfelfarne oder die prächtigen Wedel des Dornigen Schildfarns vor allem am Rand des Talwegs entlang der Bahnlinie in großer Zahl entdeckt werden. Auch der Uhu hält sich tagsüber gern im Umfeld der Klippen auf.

Der Rundweg mit einer Gesamtlänge von drei Kilometern führt zum Teil über schmale Pfade und beinhaltet auch steile Passagen. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können die Schönheit des Gebiets auf dem weitgehend ebenen Talweg zumindest teilweise erleben. Vom Parkplatz aus folgt die Route dem L-Weg nach Süden und anschließend nach Osten bis zur Peperburg. Dort trifft sie auf den Talweg. Dieser nicht als Wanderweg markierte Weg führt am Nordrand des Schutzgebietes entlang in nordwestlicher Richtung zum Parkplatz zurück. Wer seine Tour noch etwas in die Feldflur hinein ausdehnen möchte, folgt an der Peperburg dem A 18, welcher das Naturschutzgebiet Wunderwäldchen berührt – hier findet sich übrigens das westlichste Vorkommen der Europäischen Haselwurz in Nordrhein-Westfalen – und am Nordrand des Germesberges auf den A 19 trifft. Auf diesem gelangt man in nördlicher Richtung wieder zum Parkplatz (Gesamtlänge: 4,7 Kilometer).

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Adresse für Navigation: Repetalstraße 421A, 57439 Attendorn
GPS (UTM): 32 U 429808, 5666856
Google-Koordinaten: 51.148790, 7.996414
Die beste Parkmöglichkeit findet sich an der L 880, unmittelbar vor dem Bahnübergang und der Einmündung in die B 236. 
Wenige Meter südlich des Parkplatzes führt eine alte Brücke über den Repebach unmittelbar ins Naturschutzgebiet.
Bahnreisende folgen vom Haltepunkt „Grevenbrück“ aus den Hinweisschildern zur Ruine Peperburg und erreichen das Gebiet nach rund zehn Minuten Fußweg.